Sonntag, 2. März 2014

Happy Chinese New Year

Zuerst wünschen wir allen ein gutes Neues Jahr des Pferds. Mit viel Feuerwerk sind die Chinesen ins neue Jahr gestartet obwohl nicht ganz klar ist wann sie im neuen Jahr sind, denn eine ganze Woche lang knallten die schönsten Feuerwerkskörper in die Luft. Höhepunkt war als wir ca. in der vierten Nacht um 00.00 Uhr meinten der Krieg sei ausgebrochen und aus dem Fenster nur noch Feuerwerk sahen, welches von privaten Leuten abgelassen wurde. Unteranderem auch direkt in unserem Innenhof. Die Strassen waren eine Woche lang voller roter Papierfetzen.

Das eigentliche Neujahr verbrachen wir in Suzhou mit Freunden in einer Bar voller junger Chinesen und Live Musik. Die anschliessenden drei Tage besuchten wir ein weiteres Mal Shanghai. Angefangen hat alles mit einem Besuch bei Kims Chinesischlehrerin Zhou Yin Zuhause. Ihre Familie wollte uns zeigen was sie alles typisches Essen an Neujahr und natürlich sollten auch wir lernen wie Dumplings gemacht werden. Sieht ja grundsätzlich nicht so schwer aus, ist aber eine Technik für sich. Wir brauchen noch viel Übung. Zhou Yin wohnt zwischen Suzhou und Shanghai in Anting. Das angrenzende Wohnquartier dort von ihren Eltern sieht sehr europäisch aus und ist wie wir anschliessend erfuhren bei einem Spaziergang ein Nachbau der deutschen Stadt Weimar wo Goethe 1832 gestorben ist. Die Statue von ihm befindet sich auf dem grossen Quartierplatz. Sieht alles sehr schön aus mit schöner Ladengasse, Wohnungen, mehreren Bürogebäuden und vielen Bäumen. Nur steht alles seit es vor zehn Jahren erbaut wurde leer. Ein richtiges Geister-Quartier. Die Nachfrage nach Geschäften und Wohnungen war dort wohl nicht vorhanden. Der Nachmittag ging mit einem Zither Musikstück zu Ende und und wir machten uns auf den Weg nach Shanghai.

Dort verbrachten wir 3 Tage zusammen mit Sandy und Nicole, die aus der Schweiz zu besuch war. Jedes Mal erkunden wir wieder neue Strassen in Shanghai und treffen auf neue chinesische Alltagssituationen. Die Stadt war voll von Leuten und an den Touristenplätzen drängte man sich durch die Menge. Speziell während den Neujahrsferien sind die Chinesen unterwegs. Das Highlight sollte dann der Pearl-Tower werden. Es wendete sich aber zum Warte-Desaster, weil wir keine Minute überlegt haben. Nach knapp 3 Stunden anstehen gings mit dem Lift hoch und nach 10 Minuten Aussicht, 45 Minuten anstehen wieder runter sonst hätten wir den Zug nach Suzhou verpasst. :)


Feuerwerk im Innenhof

Die Strassen danach

Dumplings selbstgemacht mit Sellerie/Schweinefleisch Füllung
Freundin der Mutter, Zhou Yin`s Mutter, Kim, Zhou Yin
Ein Teil vom Festmahl; Crevetten, Omelette, Rindfleisch mit Bambus, Poulet im Schnaps gekocht, Fisch etc.

Das leere Büroquartier in Anting
"Weimar 2" inmitten von China
Und auch Goethe grüsst.
Zhou Yin am Zither spielen für uns
Skyline von Shanghai
Nicole, Sandy, Kim, Reto über den Dächern von Shanghai.

Strassenleben nähe Yu Garten
Man beachte den Pudel im Hintergrund. Jedes Bein hat eine andere Farbe und die Ohren leuchten in Orange.

Strassenleben

Ob diese Roller-Legende wirklich noch abgeschlossen werden muss?

Wo das Kind ist bleibt ungewiss..
Würstchen ab dem Spiess. Jeder will es aber appetitlich sieht es nicht aus.

Menschenmassen wo man hinschaut. Yu Garten Brücke
Jing`an Tempel inmitten von Shanghai

Trifft man eine Münze in die Öffnung steht das Glück auf seiner Seite.



Hinterhof des Tempels, wo die Mönche leben

Nicole, Kim, Sandy

Zwischen Hochhäuser und Strassenkreuzungen steht der goldene Tempel.

Pearl-Tower mit tausenden von Menschen.


Nach langer Wartezeit sind wir oben angekommen. Der Glasboden war nicht ganz ohne!


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